Welpenkauf: Auf guten Züchter achten
Hunde sind beliebte Haustiere. Einen solch treuen Begleiter wünschen sich viele. Aber wer sich einen Hund anschaffen möchte, sollte genau planen.
Viele, die sich einen Hund wünschen, möchten diesen im Welpenalter zu sich nehmen und haben bereits eine Lieblingsrasse im Auge. Dabei muss aber bedacht werden, ob der kleine Welpe zu den bisherigen Lebensgewohnheiten passt.
Jeder Rasse werden bestimmte Eigenschaften und Bedürfnisse nachgesagt. Ein kleinerer Hund kann auch von Kindern ausgeführt werden.
Wenn es um eine große, dominante Rasse handelt, muss man einschätzen können, ob man den Hund später unter Kontrolle bekommt. Langhaarige Hunde brauchen besondere Pflege; Rassen, die z. B. als Jagd- und Arbeitshunde gezüchtet wurden, verfügen über sehr viel Ausdauer und Temperament und wollen beschäftigt sein.
Haben Sie sich für eine Rasse entschieden, stehen Sie vor der Frage nach dem geeigneten Züchter. Dabei sollten Sie nichts überstürzen. Schauen Sie sich die Haltungsbedingungen genau an. Ist das Wurflager sauber und trocken? Haben die Welpen Kontakt zum Muttertier? Ein gesunder, gut gelaunter Welpe nimmt freudig Kontakt auf, wirkt frech und kess.
Die Welpen sollten beim Züchter geimpft und mindestens dreimal entwurmt worden sein und über einen guten Appetit verfügen. Seien Sie skeptisch, wenn die Welpen schreckhaft oder eingeschüchtert wirken. Die Welpen durchlaufen in den ersten Wochen mehrere Entwicklungsphasen. Die erste Neugier und Unbefangenheit müssen bereits vom Züchter genutzt werden, damit die jungen Hunde ihre Umwelt kennenlernen können. Sie sollten Sozialkontakte pflegen und mit den anderen Welpen spielen können, denn isoliert gehaltene Welpen sind später nicht so anpassungsfähig.
Etwa ab der 9. - 12. Lebenswoche zeigt der Welpe in seiner Entwicklung eine Phase verstärkten Angstverhaltens. Dieses Verhalten ist völlig normal und nimmt nach einiger Zeit wieder ab. Welpen jedoch, die vor dieser Phase nichts kennen gelernt haben, können nur schlecht mit der Angst umgehen. Haben Sie sich für einen Welpen entschieden, sollten Sie ihn häufig beim Züchter besuchen, damit Sie seinen Charakter kennen lernen und die erste Bindung aufbauen.
Nach dem Abholen vom Züchter ist es wichtig, dass der junge Hund eine Eingewöhnungszeit von etwa fünf Tagen bekommt, um seine neuen Familienmitglieder kennenzulernen. In dieser Zeit lernt der Welpe Vertrauen zu uns aufzubauen, damit er in Geborgenheit leben kann.
Anschließend muss der Hund seine Umwelt kennenlernen, positive und negative Lernerfahrungen machen - möglichst in der Zeit bis zur 16. Woche, denn dann endet die Sozialisierungsphase. Machen Sie in dieser Phase Stadtrundgänge mit dem Welpen, besuchen Sie mit ihm das Einkaufszentrum, konfrontieren Sie ihn mit unterschiedlichen Menschen und Artgenossen und gewöhnen Sie ihn ans Autofahren. Auch erste Besuche beim Tierarzt sollten in diese Phase fallen. Sie sollten aber auf jeden Fall positiv verlaufen, damit der Hund keine Angst vor dem Tierarzt entwickelt.